Nach den Abenteuern im Yala Natinonal Park hatten wir nur eine kleine Verschnaufpause, denn direkt nach der Matsch Safari fuhren wir noch weiter nach Udawalawe. Dort stand unsere nächste (und letzte) Safari an. Doch erstmal hieß es: Übernachten im Jungle Paradise. Und der Name war Programm. Schon in der Nacht hörten wir die Polecats auf dem Dach herumturnen (nachtaktive Marder und Wellblechdach sind eine schlechte Kombination). Am nächsten Morgen wurden wir dann von Pfauenrufen und zahllosen anderen Vogel- und Tiergeräuschen geweckt. Das war echt beeindruckend, in dieser Intensität hatten wir das noch nicht erlebt. Nach einem semi-guten Frühstück erholten wir uns kurz im Pool und nachmittags ging es dann in den Udawalawe Nationalpark. Auf dem Weg genossen wir Mangoscheiben mit Chili und Salz, ganz authentisch aus der Plastiktüte direkt vom Straßenrand. Soooo lecker!





Leoparden waren diesmal keine zu erwarten. Auch gab es diesmal keine Pannen oder ähnliche Schwierigkeiten wie am Tag zuvor. „Nur“ jede Menge Elefanten waren zu sehen. Und das schöne an diesem Park ist, dass diese fast bis an den Jeep herankommen. Außerdem hatten wir auch das große Glück einen Goldschakal zu sehen. Aber genug erzählt, folgend ein paar Eindrücke aus dem Udawalawe National Park:




















Am nächsten Morgen stand dann der letzte richtige Reisetag unserer Rundreise an. Bevor es mit dem Fahren losging durften wir erst noch im Elephant Transit Home bei der Fütterung von jüngeren Elefanten zuschauen. Der Tierpark beherbergt sowohl verwaiste als auch verwundete Elefanten, die alleine in der Wildnis keine Überlebenschancen hätten. Wenn möglich, werden diese später wieder ausgewildert. Da es Wochenende war und die Buddhisten mehrere Feiertage hatten, war der Park leider dementsprechend voll.





Kurz vor Polhena legten wir dann noch einen weiteren Stop ein und ließen uns die Zimtgewinnung und Verarbeitung zeigen – dabei wurde es auch ganz praktisch. Wir mussten selber Hand anlegen und stellten fest wie aufwendig (alles von Hand) der Prozess ist.








Dann waren wir auch schon in Polhena, im Drivethru Surfcamp und es hieß Abschied nehmen von unserem Fahrer Sandun. Er war uns richtig ans Herz gewachsen, so viel der Abschied schon ein bisschen schwer. Wenn jemand eine ähnliche Tour (geht auch entspannter) planen sollte können wir Sandun von TravelNLanka höchstens empfehlen. Hier in Polhena ist jetzt quasi unsere letzte Station, bevor es Freitag nächste Woche schon wieder nach Deutschland geht. Hier im Surfcamp ticken die Uhren etwas anders, aber dazu mehr im nächsten Beitrag.