Am nächsten Morgen haben wir den Vormittag erst einmal am wunderschönen Pool verbracht. Die Aussicht von dort auf den Pidurangala und Lion Rock ist echt traumhaft. 

Zum Mittagessen ging es in ein kleines Restaurant am Straßenrand, wo wir eine weitere Landesspeise kennenlernen durften (Kutto). Es war sehr lecker! 

Gleich anschließend hatten wir unsere erste Safari in den Kaudulla Park. Der Minneriya Park liegt gleich nebenan und ist einer der beliebtesten Parks der Gegend. Aber dafür stehen dort min. 200 Jeeps in der Warteschlange, um in den Park eingelassen zu werden. Darauf hatten wir keine Lust, weshalb wir in den danebenliegenden Park gegangen sind. Unser Fahrer Shen Suranga war auch so lieb und hat sich schon am Morgen beim Ticketsschalter angestellt, um für uns Eintrittstickets zu besorgen. Damit blieb uns das lange warten erspart.

Wir hatten so eine schöne Zeit. Unser Fahrer, hat wirklich jeden Vogel der sich versteckt hatte gesehen und uns gezeigt und konnte uns alle Fragen zu den Elefanten beantworten. Am Ende hatten wir sogar das Glück noch ein ganz „kleines“, nur ein paar Tage altes Elefantenbaby zu sehen. Es war so süß zu sehen, wie es versuchte die Erwachsenen Elefanten beim Essen zu imitieren. Die Technik, wie man mit dem Rüssel Grasbüschel abreißt, war aber noch zu schwierig, daher hat es versucht direkt mit seinem Mund zu essen. Am Ende der Tour hatte Shen noch Wassermelone für uns dabei, die wir bei einem nahegelegenen See aßen. Alles in allem ein wunderschöner Tag. 

Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, da wir (wie ungefähr 100 andere) die blendende Idee hatten zum Sonnenaufgang den Pidurangala Felsen zu besteigen. Wir hatten uns gegen den Lion’s Rock entschieden, der ja direkt daneben liegt, da der Aufstieg dort für uns vier insgesamt knapp 100€ gekostet hätte. Für den Zutritt zum Pidurangala waren nur knapp 9€ fällig. Der Aufstieg war zwar nicht lang, aber hatte es ganz schön in sich. Oben hatte man eine Aussicht in alle Richtungen. Diese war definitiv schön, aber eine Stunde später wäre es wahrscheinlich genau so schön gewesen (und wir hätten länger schlafen können)… 

Nach einem anschließenden Frühstück mit ganz viel Kaffee und Schwarztee hieß es leider schon Abschied nehmen von Sigiriya. Bevor es aber an die Küste nach Nilaveli ging mussten wir erstmal etwa arbeiten – nämlich für unser Mittagessen. Wir durften dabei helfen ein klassisches Sri Lankisches Curry zuzubereiten. Also Gemüse schneiden, Kokosnuss raspeln und Chips frittieren – und statt modernen Induktionsplatten gab es Holzfeuer. Auch wenn die meisten Haushalte in Sri Lanka inzwischen mit Gas kochen, war es trotzdem ein super interessanter (und sehr leckerer) Einblick in die authentische Küche vom Sri Lanka. Und natürlich haben wir nur mit unserer rechten Hand gegessen. Noam war leider etwas zu platt nach den Strapazen der letzten Tage (und dem frühen aufstehen) und machte ein kurzen Mittagsschlaf während wir in der Küche schufteten. Danach ging es ihm wieder besser, so dass wir wie geplant weiter nach Nilaveli fahren konnten. 

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