Am Mittwoch mussten wir super früh aufstehen (3:10 Uhr), um unseren Flug nach Portugal zu erreichen. Leider hatte unser Flug aus Amsterdam aufgrund des nebligen Wetters in Portugal Verspätung.

Vom Flughafen nahmen wir ein Uber zu unserem Hotel in Matosinhos. Obwohl wir total erschöpft waren, beschlossen wir noch loszuziehen und Porto zu erkunden. Was wir nicht wussten war, dass es besser ist, die U-Bahn statt den Bus zu nehmen. Der Verkehr ist furchtbar, was bedeutet, dass man selbst mit dem Bus viel länger braucht, um von A nach B zu kommen. Und die Busse haben keine Klimaanlage. Das bedeutete, dass wir fast eine Stunde lang in dem heißen Bus sitzen mussten.

Als erstes besuchten wir den Weinkeller von Taylor’s. Dort gibt es eine Audio Tour, die man in seinem eigenen Tempo machen kann (sie dauert etwa eine Stunde). Anschließend kann man an einer Portweinverkostung teilnehmen. (Die Kinder bekamen Kekse und Traubensaft.) Das war sehr informativ und hat uns sehr gut gefallen.




Zum Abendessen beschlossen wir, nach Matosinhos zurückzukehren. Dort gibt es ein Restaurant innerhalb des Fischmarkts, in dem man frische Meeresfrüchte genießen kann. Zum Mittagessen kann man sogar den Fisch auf dem Markt auswählen und kaufen und ihn im Restaurant zubereiten lassen. Das Essen war so lecker, dass wir einen Besuch dort wärmstens empfehlen können.



Am Donnerstag sind wir viel gelaufen. Zuerst haben wir uns die Capela das Almas de Santa Catarina angesehen. Porto ist bekannt für seine schöne Fliesenbilder, die Azulejos, die fast jedes (alte) Gebäude in Porto zieren.



Gegenüber der Capela befindet sich der Bolhão-Markt, auf dem man alle möglichen Lebensmittel kaufen kann. Da es fast Mittag war, holten wir uns frische Säfte. Die Auswahl fiel uns schwer, weil es so viele verschiedene Sorten gab. Als Nächstes kauften wir Austern. Wir wussten, dass die Kinder Fisch lieben, also fragten wir sie, ob sie Lust hätten mal welche zu probieren. Sie beschrieben den Geschmack so: „Wenn man das Meer essen könnte, würde es genauso schmecken.“





Wir besuchten auch den Bahnhof São Bento, um uns weitere Fliesenbilder anzusehen. Die Igreja dos Clérigos, eine Kirche in der Nähe, und die Livraria Lello, eine total überlaufene Buchhandlung, die auch als „Harry-Potter-Buchhandlung“ bekannt ist, sind nicht wirklich einen Besuch wert. Überspringt sie lieber und kauft stattdessen ein paar Natas (Portugiesische Blätterteigtörtchen). Ihr werdet es nicht bereuen 🙂




Da wir schon viel gelaufen waren, beschlossen wir, die Metro zu nehmen und anschließend mit der Gaia-Seilbahn auf die andere Seite des Douro zu fahren. Wir wollten noch eine weitere Portweinverkostung machen, diesmal bei Ramos Pinto.








Zum Abendessen gingen wir zurück auf die andere Seite von Porto in ein anderes Fischrestaurant namens Meia-Nau. Es war wieder einmal köstlich.

Gestern hatten wir unseren Tag mit einem leckeren Brunch in Porto begonnen. Im Gegensatz zu Donnerstag war es sehr neblig (wahrscheinlich ähnlich wie am Mittwoch, als unser Flug Verspätung hatte) und etwas kalt.




Unsere Füße schmerzten noch vom vielen Laufen, daher haben wir unser Programm entsprechend reduziert. Wir gingen zu einem Fliesenladen, wo Künstler die berühmten Azulejo-Fliesen von Hand bemalen. Das Einzige, was wir sonst noch unternommen haben, war ein Besuch der Kathedrale von Porto. Das war auf jeden Fall einen Besuch wert. Am Abend gab es ein BBQ in der Surf Church Porto. Wir werden die nächsten Tage bis Montagmorgen noch in Porto verbringen, dann fahren wir nach Esmoriz, um endlich zu surfen.









